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ABOUT

Ankandet.com ist ein E-Commerce-Unternehmen aus dem Kosovo, das Retourenware im Auftrag anderer Unternehmen versteigert. Das Geschäft wuchs stetig, doch das System dahinter konnte nicht mithalten.

PROJECT OVERVIEW

Die Herausforderung

Unser Ansatz

Die Lösung

Das Ergebnis

Nächster Schritt

Ankandet.com verkauft Retourenware über Online-Auktionen. Das Unternehmen wuchs schnell, doch das System konnte nicht mithalten. Bei Ankandet entscheidet sich alles in den letzten Sekunden. Jeden Tag enden alle Auktionen gleichzeitig. Dann muss jedes Gebot verarbeitet, jeder Gewinner ermittelt und jede Bestellung verschickt werden – alles im selben Moment. Als sich die Zahl der Auktionen der Marke von 700 pro Tag näherte, war das alte System dem nicht mehr gewachsen. Ankandet brauchte eine Plattform, die mit dem Unternehmen wächst, statt es auszubremsen.

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Das System stieß an seine Grenzen

Ankandet startete mit einer Mischung aus externen Tools und selbst gebauten Lösungen. Das reichte für den Anfang, aber nicht, um zu wachsen.

Je mehr Auktionen hinzukamen, desto deutlicher wurden die Probleme. Bei rund 700 Auktionen pro Tag war die Grenze erreicht. Auktionen brachen ab, und Gebote kamen nicht immer an. Für ein Auktionsunternehmen ist Zuverlässigkeit alles. Wer ein Gebot abgibt, muss sich darauf verlassen können, dass es zählt.

Ankandet brauchte keine weitere Übergangslösung. Das Unternehmen brauchte eine Plattform, die für das Volumen gebaut ist, auf das es zusteuerte – nicht für das, dem es bereits entwachsen war.

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Schritt für Schritt

Wir haben beim Kern angesetzt: bei der Auktions-Engine, denn dort lag der Engpass. Statt alles auf einmal neu zu bauen, haben wir die Migration in Phasen aufgeteilt. Zuerst entstand eine eigene Auktionsplattform, die auch extreme Lastspitzen bewältigt. Shopify blieb für Produktverwaltung und Checkout im Einsatz. So konnte Ankandet weiter nutzen, was bereits gut funktionierte, während wir den kritischsten Teil neu aufbauten.

Durch den Einsatz von AI im gesamten Entwicklungsprozess konnten wir die Arbeit deutlich beschleunigen. Aufgaben, die normalerweise Wochen dauern, waren in wenigen Tagen erledigt. Dadurch konnte Ankandet die neue Plattform wesentlich früher in Betrieb nehmen.

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Gebaut für die letzten Sekunden

Der anspruchsvollste Moment bei Ankandet ist das tägliche Auktionsende. Dann geben Tausende Bieter gleichzeitig ihre letzten Gebote auf mehr als tausend Auktionen ab. Herkömmliche Infrastruktur ist für solche Spitzen nicht ausgelegt – deshalb haben wir die Plattform genau dafür gebaut.

Herzstück der Plattform ist eine Serverless-Engine, die Gebote in Echtzeit verarbeitet. Geht in den letzten Momenten noch ein Gebot ein, verlängert sich die Auktion automatisch, damit jeder Bieter eine faire Chance hat. Sobald eine Auktion endet, erhält der Gewinner eine Bestätigungs-E-Mail, und die Bestellung wird direkt an Shopify übergeben.

Bieter erhalten eine schnelle, responsive Oberfläche, die für Live-Auktionen ausgelegt ist. Das Ankandet-Team erhält ein Admin-Tool, mit dem es Auktionen und Gebote direkt steuern kann. Langfristig kann das Tool auch die manuelle Arbeit übernehmen, die das Team heute noch in Tabellen und Skripten erledigt.

Die Architektur ist bewusst schlank gehalten. Statt Servern, die rund um die Uhr laufen, nutzt die Plattform Cloud-Dienste, die bei Lastspitzen hochskalieren und in ruhigen Zeiten kaum Kosten verursachen.

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Mehr Auktionen ohne höhere Infrastrukturkosten

Anfang 2026 ging die Plattform live, und der Unterschied war sofort spürbar. Die Zahl der Auktionen pro Tag stieg von rund 700 auf 1.200–1.300, ohne dass die Infrastrukturkosten im gleichen Maß mitwuchsen.

Dass alle Auktionen gleichzeitig enden, ist kein Risiko mehr. Jedes letzte Gebot wird korrekt verarbeitet, und die Auftragsabwicklung hält jetzt Schritt – was vorher nicht der Fall war.

Mindestens ebenso wichtig: Ankandet muss sich nicht länger nach den Grenzen seines Systems richten. Die Plattform bietet Raum für mehr Auktionen, mehr Partner und neue Märkte und lässt sich mit dem Unternehmen weiterentwickeln.

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Wie es weitergeht

Die Zusammenarbeit mit Ankandet geht weiter, und die Plattform kann sich in verschiedene Richtungen entwickeln. Eigene Mobile-Apps würden die Auktionen für Bieter noch zugänglicher machen. Bessere interne Tools könnten die verbleibenden manuellen Abläufe ersetzen. Auch im Lager steckt großes Potenzial: ein scannergestütztes System, das Mitarbeitende zur richtigen Zeit und in der richtigen Reihenfolge an den richtigen Lagerplatz führt.

Was zuerst kommt, entscheidet Ankandet – je nachdem, wohin sich das Unternehmen entwickeln soll. Die Plattform ist für jede dieser Optionen bereit.

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