Nibelungenbrücke
CLIENT
MKP
INDUSTRY
Öffentliche Unternehmen
EXPERTISES
Digital Exploration & Digital Twins
ABOUT
Ein kompakter Digital Twin für die große und historische Nibelungenbrücke am Rhein. Im Rahmen der europäischen Forschungsinitiative SPP100+ wurde eine historische Brückenkonstruktion als Pilotprojekt untersucht, die im Laufe ihrer Lebensdauer mehrfach erweitert und teilweise zerstört wurde. Statt die gesamte Konstruktion von Beginn an vollständig digital abzubilden, konzentrierte sich das Projekt bewusst auf einen klar definierten Pilotbereich. Dieser kleinere Digital Twin ermöglichte es, das Gesamtsystem auf praktische und überschaubare Weise zu demonstrieren.

PROJECT OVERVIEW
Herausforderung
Wirkung
Architektur
Funktionsumfang
Ansatz
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Warum mit einem Pilotbereich starten?
Genau wie Menschen altern auch Bauwerke und Brücken mit zunehmendem Alter überproportional. Je älter die Bauwerke, desto anspruchsvoller, komplexer und teurer wird das Infrastrukturmanagement.
Ein digitaler Zwilling bietet einen besseren Weg, dieser Herausforderung zu begegnen: Daten werden leichter zugänglich, verständlicher und gezielt nutzbar.

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Ein skalierbares Framework für digitale Zwillinge
Alle Projektdaten wurden objektbezogen mit dem Bauwerk verknüpft und einheitlich strukturiert. Das bis dahin entwickelte Framework wurde im Rollout digitaler Zwillinge und bei der Übertragung auf andere Bauwerke erfolgreich geprüft.
Im Vergleich zum ersten digitalen Zwilling für diesen Kunden betrug die Zeit für den Aufbau des neuen digitalen Zwillings nur noch 13,3 Prozent. Das zuvor entwickelte Digital Twin Core Framework wurde 1:1 auf das neue Projekt übertragen.
Das zeigte: Steht ein solides Framework, wird die Entwicklung digitaler Zwillinge deutlich schneller und skalierbarer.

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Das Framework erweitern
Das Framework wurde um prototypische Funktionen für neue Objektverknüpfungen erweitert.
Neben Point-of-Interest und Structure-of-Interest, also dem Drilldown in 3D-Bauteile, wurde im Projekt auch ein Area-of-Interest-Ansatz getestet.
So konnte der Auftraggeber beliebige räumliche Zusammenhänge losgelöst von der ursprünglichen BIM-Planung selbst definieren und sichtbar machen. Mit anderen Worten: Relevante Bereiche lassen sich nach tatsächlichen Anwendungsfällen auswählen und anzeigen, nicht nur nach vordefinierter Modelllogik.
Die Geometrien bleiben ohne Auswahl unsichtbar, sodass sich die Nutzer nur auf die Informationen konzentrieren, die im Moment zählen.
Durch die Einbettung in das Datenmodell und die Übergabe in einer separaten IFC-Datei konnten Flächenbereiche losgelöst vom ursprünglichen Modell definiert und mit eigenen Funktionen zur Sichtbarmachung versehen werden.

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Daten im Modell erkunden
Die Modellumgebung kombiniert einen BIM- oder CDE-Viewer mit dem Digital Twin Core Framework und einem minimalistischen Umfeldmodell.
Mit dem Themenfilter wählen Nutzer mit wenigen Klicks, welche Datenquellen sie sehen möchten. So lässt sich leicht zwischen Informationsebenen wechseln und auf das Relevante fokussieren.
Für einen ausgewählten räumlichen Modellbereich liegen derzeit 41 Datensätze zu den gewählten Themen vor.
Ein Point of Interest kann ortsbezogene Informationen zeigen, etwa aktuelle Verkehrs- oder Wetterdaten. Marker im Modell zeigen an, wo Informationen vorliegen. Sind Daten da, wird etwas angezeigt, sind keine Daten da, wird nichts angezeigt.
So entsteht eine einfache, intuitive Form datengetriebener Visualisierung.

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Mit dem richtigen Umfang starten
Ein erfolgreiches Digital-Twin-Projekt muss nicht im vollen Umfang beginnen. Mit einem klar abgegrenzten Bereich zu starten kann der klügste Weg sein, schnell Wert zu schaffen, Workflows zu testen und eine skalierbare Grundlage für die weitere Entwicklung zu legen.
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