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Digitale Barrierefreiheit für Einsteiger
Das kann kompliziert wirken, aber wir gehen es gemeinsam durch.
Seien wir ehrlich – die Gesetze zur Barrierefreiheit im Web wirken wie ein Labyrinth aus Fachbegriffen und verwirrenden Abkürzungen. Aber geben Sie noch nicht auf! Wir gehen es für Sie durch und konzentrieren uns auf das, worauf es wirklich ankommt.

Wörterbuch der digitalen Barrierefreiheit
Wörterbuch der digitalen Barrierefreiheit
Eine internationale Organisation, die Webstandards entwickelt.
Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)
Ein vom W3C erarbeitetes Regelwerk mit einer breiten Palette an Empfehlungen, um Webinhalte barrierefreier zu machen. Die neueste veröffentlichte Fassung ist WCAG 2.2.
EN 301 549
Die europäische Norm für digitale Barrierefreiheit; sie enthält die vollständigen Empfehlungen der WCAG 2.1 und einige weitere Richtlinien. Eine Aktualisierung um die neuen Empfehlungen der WCAG 2.2 ist in Arbeit.
Die Richtlinie über den barrierefreien Zugang zu Websites (WAD) richtet sich vor allem an Websites und Anwendungen des öffentlichen Sektors. Mit dem European Accessibility Act (EAA) ändert sich das Bild: Seit dem 28. Juni 2025 müssen auch viele private Unternehmen Maßnahmen zur Barrierefreiheit umsetzen.
Der EAA erfasst ausdrücklich Produkte und Dienstleistungen, darunter:
Computer und Betriebssysteme
Geldautomaten, Fahrkarten- und Check-in-Automaten
Smartphones
Fernsehgeräte im Zusammenhang mit digitalen Fernsehdiensten
Telefondienste und zugehörige Geräte
Zugang zu audiovisuellen Mediendiensten wie Fernsehausstrahlung und den zugehörigen Endgeräten
Dienstleistungen im Personenverkehr per Flugzeug, Bus, Bahn und Schiff
Bankdienstleistungen
E-Books
E-Commerce
Diese Unternehmen müssen die Vorgaben der Norm EN 301 549 erfüllen. Die aktuelle Fassung, EN 301 549 V3.2.1, beruht im Wesentlichen auf den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.1, veröffentlicht vom World Wide Web Consortium (W3C).

Für viele private Unternehmen ist digitale Barrierefreiheit noch absolutes Neuland. Deshalb haben wir das wichtigste Wissen an einem Ort gesammelt, damit Sie schnell und unkompliziert mit den notwendigen Anpassungen beginnen und die Anforderungen des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) erfüllen können, das seit dem 28. Juni 2025 in Kraft ist.
Blättern Sie durch unser Whitepaper für den vollständigen Überblick und Einblicke in einige der wichtigsten Anforderungen an die Barrierefreiheit sowie in das, was Ihr Unternehmen von der Umsetzung digitaler Barrierefreiheit hat.
(Tipp: Es lohnt sich!)
Download
Wie erwähnt hat das W3C bereits eine aktualisierte Fassung seiner Empfehlungen veröffentlicht: WCAG 2.2. Diese Aktualisierungen sollen in eine neue Version von EN 301 549 einfließen, erwartet im Laufe von 2026. Es lohnt sich daher, schon jetzt mit der Planung für die kommenden Anforderungen zu beginnen. WCAG 2.2 bringt zum Beispiel neue Vorgaben für Größe und Abstand interaktiver Elemente auf Ihrer Website – etwa Schaltflächen und Links.
Diese Vorgabe hilft natürlich Menschen mit Einschränkungen wie zittrigen Händen oder Arthritis. Aber seien wir ehrlich – wir alle kennen den Ärger über Finger, die zu groß erscheinen, wenn man die winzigen Schaltflächen auf dem Smartphone treffen will.